Verbindungen schaffen: Pankratiusplatz

Beim Pankratiusplatz, als dem zentralen Ort in der Gemeinde, fehlt mir der Bezug zur Verbundenheit mit den einzelnen Ortsteilen.

Wir Grünen wollen uns dafür stark machen, dass entlang der Hauptstraße parallel zu den Bäumen die Abgrenzung zwischen Fahrbahn und Fußgängerbereich durch eine Aufreihung von Informationsstelen erfolgt, die Geschichte, Besonderheiten und individuelle Stärken unserer Ortsteile dokumentieren. Für solche Maßnahmen wolle wir Werkstattgespräche und Workshops durchführen. Das ist mehr als nur Pflastersteine und Bilder anzuschauen.  


Wachstum fördern: Neubaugebiete

Neugebiete für junge Familien ermöglichen ein Wachsen der Gemeinde.

Es muss aber auch die Infrastruktur mitwachsen.  

Und wir müssen aufpassen, dass die dörflichen Strukturen erhalten bleiben. Auch wenn Landesentwicklungs- und Flächennutzungsplan uns Grenzen aufzeichnen. Nicht alles was geht, ist auch gut!

  

Den demografischen Wandel gestalten: Altersgerechtes Wohnen

Immer mehr Menschen kommen an den Möhnesee, um ihren Lebensabend hier zu verbringen. Oft haben sie unsere Heimat als Urlauber kennen und schätzen gelernt.

Sie sind eine Bereicherung für das Gemeindeleben und gute Kunden für unsere Gewerbetreibenden.  

Unsere Baugebiete müssen deshalb auch das altersgerechte Wohnen berücksichtigen (z.B. Mehrgenerationshäuser).  

Es ist aber auch wichtig, die bestehenden Senioreneinrichtungen zu erhalten bzw. auszubauen. Dabei gilt es, den Betreibern und Investoren zu helfen, die vom Gesetzgeber geforderten Neuerungen praxisnah umzusetzen. Hierzu ist eine zügige Beratung von Bauanträgen und das Ausschöpfen aller rechtlichen Möglichkeiten bei der Umsetzung unumgänglich.  

Wir bieten unser Know-How an, damit solche Projekte zukünftig fachlich gut vorbereitet, qualifiziert beraten und zügig entschieden werden können. 


Notwendige Korrekturen: Rathaus umgestalten

Die Entscheidung den Rathausanbau mitzutragen, ist uns nicht leichtgefallen. Die Aussicht auf ein Bürgerbüro, die Integration der Tourist-Information, letztendlich aber die erstaunlich niedrigen Kosten, haben uns zustimmen lassen.

Die Planungen sahen sehr gut aus.  

Dann kam der Kostenschock.  

Und die Umsetzung war ganz anders als es uns vorgestellt und versprochen war: Die Transparenz im Untergeschoss ist verschwunden, der Ratssaal im Obergeschoss ist viel zu klein, die Zuschauer müssen teilweise in einen Nebenraum. Zudem ist die Akustik so schlecht, dass deshalb eine teure Sprechanlage angeschafft werden musste.  

Mit etwas planerischem Geschick und neuen Ideen können wir das ändern.  

Als gestärkter politische Kraft am Möhnesee werden wir ein umgestaltetes Nutzungskonzept in den Rat einbringen.   

Dabei stehen drei Punkte im Mittelpunkt:  

  • Ein freundliches Bürgerbüro im Empfangsbereich, in dem viele Anliegen direkt bearbeitet werden und das als Lotse für alle weiteren Anfragen dient.  
  • Ein funktionierender Sitzungssaal, der auch Bürger*innen erlaubt, den Beratungen folgen zu können.  
  • Ausreichend Platz für die Arbeit der Tourist-Information.   

Und last but not least: Das Rathaus soll zu einem Kulturhaus werden. Ortsansässige Künstler und junge Kulturschaffende sollen die Möglichkeit erhalten, sich in wechselnden Ausstellungen zu präsentieren.  

So kann auch ein Verwaltungsgebäude eine andere Ausstrahlung bekommen.


Seetreppe

Die Seetreppe ist planerisch sehr gelungen. Es bleibt ein grüner Wunsch, die Gehwege durchweg barrierefrei auszuführen und die Seitenflanken des Seefensters noch deutlicher durch weitere Baumpflanzungen hervorzuheben.  

Eine weitere Toilettenanlage ist augenscheinlich parteiübergreifend konsensfähig.

 

Ökologisch Planen: Versiegelung

Luftbilder der Gemeinde zeigen, dass die Baumaßnahmen der letzten Jahre zu hohen Flächenversiegelungen geführt haben.  

Das ist so nicht nötig. Bei der Genehmigung neuer Vorhaben ist einerseits auf Verrieselungsflächen zu achten, andererseits müssen auferlegte Ausgleichsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit geprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden.  

In den Neubaugebieten klappt das auch sehr gut, nicht aber im Gewerbebereich.  

Immer wieder haben wir beim Bauprojekt „Aldi“ neben dem Kreisel am Berlingser Weg auch die Ausführung der Parkplätze mit wasserdurchlässigem Pflaster gefordert. Wir sind gespannt, ob unsere Vorstellungen durchkommen.   


Themenbezogenen Bürgerdialog fördern

Vor jeden öffentlichen Sitzung der Ausschüsse bzw. des Rates möchten wir Bürgersprechstunden mit der Bürgermeisterin. Hieran können sich  Ausschussmitglieder und Fraktionen beteiligen. Die Fragestunden für Bürgerinnen und Bürger sollen jeweils eine Stunde dauern und sind direkt den Sitzungen vorangestellt.  

Wir erhoffen uns so, ein größeres Interesse an der politischen Arbeit. Damit sollte es schnellstmöglichlosgehen.


Ausschüsse neu strukturieren

Wir wollen den Fraktionen im neuen Rat vorschlagen, den Ausschuss für Bauen und Verkehr wieder mit dem Ausschuss für Planung, Gemeindeentwicklung und Umwelt zusammenzuführen. So bleiben Entwicklungsprojekt bis zur Vorlage im Rat in einem Fachgremium. Es muss dann einen weiteren Ausschuss geben, der sich mit Verkehr und Umwelt beschäftigt. 

Der Ausschuss für Schule, Kultur, Vereine und Generationen soll aufgrund der großen anstehenden Aufgaben in die Themenfelder Digitalisierung, Kindergarten und Schule sowie Generationen, Kultur und Vereine aufgeteilt werden.

Unser Vorschlag bleibt, dass die Ausschüsse abwechselnd, möglichst themenbezogen, in den Ortsteilen tagen.

 

Wirtschaftsförderung ernst nehmen

Die Wirtschaft und Touristik GmbH der Gemeinde hat sich zunehmend aus der aktiven Wirtschaftsförderung zurückziehen müssen. Gleichwohl ist der Kontakt zu den Gewerbetreibenden sehr gut. Darauf lässt sich aufbauen. Auch wenn Wirtschaftsförderung Chefsache ist - wir brauchen persönliche Ansprechpartner*innen für Wirtschaft, Gewerbe und Handel. Dazu braucht die WiTo mehr Personal und mehr Platz. Wir machen uns dafür stark.



Britischen Club revitalisieren

Unser grünes Ratsmitglied Uwe Beißner durfte für die WiTO (Wirtschaft & Tourismus GmbH)  die Ziele der Gesellschafter in Plänen und Raumkonzepten darstellen. Diese sind immer noch Basis des weiteren Vorgehens. 

Wenn nun auch die neue Bürgermeisterin die Pläne ihrer eigenen Tochter unterstützt, kann es vielleicht doch noch etwas werden mit dem „sanften Tourismus am See."

Es ist jetzt die Chance das Gelände am Südufer vom Ruhrtalsperrenverein zu pachten und selbst zu entwickeln. Dann haben wir es in der Hand, was dort geschieht. 

Einen Teil der Fläche als Wohnmobilstellplatz auszubauen, ist der erste Schritt. Mit der neuen Saison können die ersten Gäste kommen. Das lohnt sich für die Gemeinde von Anfang an. 

Gemeinsam mit Interessengruppen und Politik haben wir alle Zeit, dieses Filetstück zu einer Top-Location des sanften Tourismus am See ausbauen - und zu einem traumhaftes Badeparadies für uns alle!


Bauprojekte real voranbringen

Ob Schul-Mensa, Offene Ganztagsgrundschule, Feuerwehrgerätehäuser oder HDG-Revitalisierung - dies sind nur ein paar Bausteine aus der offenen Projektliste. Nichts, außer dem Baugebiet Körbecke West, ist hier im Plan oder wird kurzfristig fertig. Das muss sich ändern.

Wir brauchen neue verbindliche Planungen, die berücksichtigen, was sich aktuell geändert hat, was finanzierbar ist und in welchen Zeitraum eine Umsetzung erfolgen kann. Auch unter Berücksichtigung der angespannten Personalsituation im zuständigen Fachbereich sind hier Ergebnisse möglich. 

 

Verkehrssituation anpacken

Das Thema ist komplex und es gibt viele unterschiedliche Interessen, die zu beachten sind.

Das hilft:

·      Verkehrsströme lenken

·      unnötige Fahrstrecken reduzieren

·      Rücksichtnahme steigern

·      Geschwindigkeiten reduzieren

·      Verkehrsleitsysteme installieren

·      Kontrollen verstärken

 

Lärmdisplays aufstellen

Digitale Lärmmessanzeigen an den Brennpunkten können uns dabei helfen, dass laute Fahrzeuge ihr Fahrverhalten ändern. In Baden-Württemberg laufen hierzu erfolgreiche Modellprojekte.

Mindestens zwei Geräte sollen angeschafft werden!

Hausaufgaben machen!

Wir haben ein Verkehrskonzept für Teile von Körbecke. Dieses muss auf den gesamten See erweitert werden. Die Zuwendungen zum Gemeindegebiet sind zum Teil schon analysiert, sie müssen aktualisiert werden. Fehlende Fallzahlen, z.B. zur Verkehrsdichte und zum Lärmpegeln müssen ermittelt werden.

Basierend auf diesen Daten kann mit breiter Bürgerbeteiligung auch an unkonventionellen Lösungsvorschlägen gearbeitet werden. Vorher macht das keinen Sinn. Erst die Fakten, dann die Analyse, dann das neue Konzept.

Mit dem, was wir so an Zielvorgaben und Belastbarkeitsgrenzen auf Gemeindeebene definiert haben, lässt sich im sachlichen Dialog mit allen beteiligten Stellen vortrefflich verhandeln. Genau dazu braucht es eben die gute planerische Vorarbeit, politische Entscheidungen und vor allem: Den klaren Willen und das Engagement der Bevölkerung!


Wirtschaftsförderung in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie wird uns langfristig beschäftigen.
Das betrifft die wirtschaftlichen Folgen, die einschneidend sind, aber auch die Herausforderungen, um uns auf solche Ereignisse zukünftig besser einzustellen.

Die Krise zeigt uns auch, dass vieles anders geht und anders besser geht. Wir alle müssen umdenken, uns neu ausrichten, lernen, anders zu leben und zu arbeiten.

Bettensteuer statt „Tourismusabgabe“

Der Rat hat beschlossen, die Tourismusabgabe zunächst auszusetzen.
Das reicht uns jedoch nicht.
Wir haben gefordert, die Tourismusabgabe in diesem Jahr überhaupt nicht zu erheben.
Grundsätzlich möchten wir diese Abgabe durch eine Bettensteuer ersetzen, um die fehlenden Einnahmen auszugleichen. Die Tourismusabgabe ist ungerecht und bürokratisch. Die Bettensteuer wird  überwiegend durch unsere Gäste mit ihrem Aufenthalt bezahlt und nicht von heimischen Gewerbetreibenden, die teilweise nicht einmal etwas vom Tourismus haben.

 

Ausbau von Wohnmobilstellplätzen

Wohnmobiltourismus boomt in der Pandemie. Der Ausbau von Wohnmobilstellplätzen schafft neue Einnahmequellen.

Mehr Außenflächen für die Gastronomie

Wir können der Gastronomie helfen, indem wir großzügig Außenflächen zur Verfügung stellen und auch die Pacht anpassen.

Kaufkraft von Familien stärken

Die Aussetzung von Kindergartenbeiträge und Beiträgen zur offenen Ganztagsschule gibt Familien mehr Konsumspielraum, der auch bei den örtlichen Gewerbetreibenden ankommen kann.

Homeoffice funktioniert

Homeoffice schafft in vielen Fällen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und reduziert Verkehrsaufkommen. Deshalb wollen wir natürlich auch in Gemeindeverwaltung hier neue Anreize in Kooperation mit den Mitarbeiter*innen schaffen und eine Vorbildfunktion ausüben.

Wirtschaftsförderungen ausbauen

Wir als Gemeinde können durch Leerstandskataster, Immobilien- und Grundstücksmanagement, Wohnanlagen für Auszubildende, aber eben auch durch finanzielle Anreize unseren Teil dazu beitragen, dass etablierte Unternehmen erfolgreich weiterarbeiten können und Möhnesee interessanter Standort für Neuansiedlungen ist. Im Rat wollen wir für diese Politik werben.




 


 

 

 
 
 
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